Strom der Zeit



S T R O M   D E R   Z E I T

Das Wasser im Strom ist so kalt wie Eis
Deine Hände zittern dein Körper bebt
Du spürst die Luft durch die Du gehst
Du schwimmst im Strom der ewigen Zeit
Du spürst die Kraft die das Leben schafft
Dein Herz beginnt sich jetzt schnell zu drehn

Denn Du schwimmst im Strom der Zeit dahin
Denn Du schwimmst im Strom der Zeit dahin

Ein Vogel schreit das Licht ist grell
Du atmest nicht doch du spürst die Luft
Dein Kopf im Wasser rüttelt sich
Deine Augen zittern Dein Hirn zerbirst
Und Du hast kein Gefühl mehr für die Realität
Und Du spürst erst jetzt wie die Erde sich dreht

Denn Du schwimmst im Strom der Zeit dahin
Und Du schwimmst im Strom der Zeit dahin

Der  Tropfen am Stein ist so heiß wie Öl
Das  Blatt vom Baum dringt in Dein Gehirn
Ein Vogel fliegt durch dich hindurch
Ein großes Loch klafft in Deiner Brust
Zwischen Jetzt und Gestern liegt Dein Zeitgefühl
Deine Schläfen brennen Deine Stirn ist kalt
Deine Wunden bluten Deine Ohren sind taub
Und Du spürst auch Du wirst zu Asche und Staub

Und Du schwimmst im Strom der Zeit dahin
Denn Du schwimmst im Strom der Zeit dahin
Und Du schwimmst im Strom der ewigen Zeit
Und Du schwimmst im Strom der Zeit dahin


Und die Masse hält Dein Gleichgewicht
Und Dein Ideal das jetzt zerbricht
Ist die Trennung zwischen Dir und Deinem eigenen Ich
Und die Energie Deiner alten Gedanken

Verwandelt sich zu einem neuen Stil
Die Außenwelt dringt vor zu dir
Und zuviel Blut rinnt durch Dein Hirn
Das Wasser zittert die Gefühle zerreißen
Und Dein Atem ringt nach Luft in Dir
Deine Seele schreit nach Übermacht

Und dein Herz beginnt sich aufzulösen
Und Du gleitest mit doch du willst dich drehn
Noch hältst du fest am Widerstand
Doch du öffnest dich für die Regeln der Macht

Denn Du schwimmst im Strom der Zeit dahin
Und Du schwimmst im Strom der Zeit dahin
Denn Du schwimmst im Strom der Zeit dahin
Und Du schwimmst im Strom der ewigen Zeit

Doch das Ufer das du anvisierst
Ist seit Gestern viel zu weit entfernt
Und die Regeln der Macht zerfressen dein Gehirn
Und Dein Widerstand beginnt sich aufzulösen
Gegen den Sog der immer stärker wird
Und von Tag zu Tag übst Du mehr gehorsam
Der Dich einfügt in die Außenwelt
Und dein Inneres wird immer härter
Denn die Realität ist schon lange hinter dir
Und du schwimmst im Strom der Zeit dahin
Und du schwimmst im Strom der Zeit dahin
Denn du schwimmst im Strom der ewigen Zeit